Verfasst von: Martin Kelting | 10. September 2010

Deutschlandradio Kultur – Kulturnachrichten

Freitag, 10. September 2010 15:30 Uhr

Yoko Ono im Radiofeuilleton: Ich mag die Zweideutigkeit von „Gift“ im Deutschen und Englischen

Diese Zweideutigkeit des Wortes „Gift“ passt gut zu meiner Ausstellung. Das hat Yoko Ono hier im Radiofeuilleton gesagt. Die Fluxus-Künstlerin und Witwe von John Lennon sprach über ihre Ausstellung „Das Gift“, die heute in der Galerie „Haunch of Venison“ in Berlin eröffnet wird. Das deutsche Wort Gift könne auch eine positive Wirkung haben, es könne einen Lernprozess bewirken und Medizin sein – so wie das englische „gift“, das „Geschenk“, mitunter auch eine Art Gift im deutschen Sinne sein könne. Yoko Onos Ausstellung besteht aus Skupturen, Filmund Tonaufnahmen. Die Künstlerin unterstrich, sie wolle mit der Installation darauf hinweisen, wie wichtig Kommunikation für den Frieden auf der Welt sei.

viaDeutschlandradio Kultur – Kulturnachrichten.

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